
GDL-Ortsgruppe Bodensee-Neckar
u.a. folgende Themen:
alles tun damit die DB sicherstes Verkehrsmittel bleibt
Tarifverträge gekündigt
Corona-Kompromiss an der Grenze des Machbaren
Am Morgen des 25. Oktober 2020 haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber von Bund und Kommunen auf einen Kompromiss im Tarifkonflikt geeinigt. Verhandelt wurde für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Der Abschluss soll zudem auf die rund 225 000 Bundesbeamtinnen und Bundesbeamten übertragen werden.
Nur mit fairem Wettbewerb
Ohne umweltfreundliche Verkehrspolitik Sind die Klimaziele in Deutschland nicht zu erreichen. Darüber herrscht weitgehend Einigkeit. Auch dass dazu Verkehr auf die Schiene verlagert werden muss, bestreitet niemand. So soll der Personenverkehr auf der Schiene bis 2030 verdoppelt und der Anteil der Schienentransporte um 7 auf 25 Prozent steigen. Dass für solch hehre Ziele zuerst eine passende Struktur geschaffen werden muss, wird hingegen meist ausgeblendet. Selbst ein milliardenschweres Füllhorn an Corona-Hilfen und seine überschwängliche Vermarktung nützen nichts, solange das Fundament nicht stimmt. Im Gegenteil: Die Probleme werden damit weiter verschleiert und die Verkehrsverlagerung verhindert.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Verkehr auf der Schiene eingebrochen. Über Monate hinweg war der Fernverkehr nur zu zehn Prozent ausgelastet, auch der Nah- und der Güterverkehr haben massiv gelitten. Viele Menschen haben immer noch Angst, Bus und Bahn zu nutzen. Nun sprudeln die Milliarden an den DB-Konzern, allerdings ohne die schädliche Struktur zu verändern. Was bedeutet das für den Wettbewerb und die Verkehrsverlagerung auf der Schiene? Das GDL Magazin VORAUS sprach darüber mit Professor Christian Böttger.